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Loopen – Die Standard Funktion in der Musikproduktion

Was bedeutet Loopen?

Unter einem Loop versteht man das ständige Wiederholen eines Musiksamples (Melodie, Beat) innerhalb der ausgewählten Zeit eines Songs.
Wie lange der Loop andauern soll, bestimmst du als Komponist/in.
Loopen gehört in der Musikproduktion zu den Standards einer solchen Musiksoftware.

So erzeugst du einen Loop in Samplitude

Nach Öffnen der Software legst du ein virtuelles Projekt an und wählst eine Midi Spur aus. Anschließend lädst du einen Sampler, z. B. Bliss, oder ein VST – Instrument aus.
Starte eine Aufnahme in Samplitude. Nachdem du nun mit einem Midi Keyboard eine Melodie eingespielt hast, stoppst du die Aufnahme und wählst das aufgenommene Material aus.
Öffne nun den Objekteditor und aktiviere das Loop-Feld.
Nun kannst du die Länge des Loops bestimmen. Die eingespielte Melodie wird demnach um die Anzahl der eingestellten Takte abgespielt.

So entsteht dein Beat

Wähle ein Drum Plugin aus. Starte eine Aufnahme und drücke an deinem Midi Keyboard einmal auf die Kick.
Diesen einen Schlag loopst du dann solange wie die Kick zu hören sein soll.
Das gleiche machst du mit der Hihat, der Snare und dem Bass.

Audio Dateien loopen – einfacher geht’s nicht

Ein Loop lässt sich auch problemlos mit einem Wav Sample auf einer Audio Spur umsetzen.
Deine Vorteile: Du brauchst kein Midi Keyboard oder sonstige Grundkenntnisse zum Bedienen eines Midi Editors.
Du benötigst keinen Sampler oder sonstige Plugins.
Das Loopen funktioniert bei Audiodateien in Samplitude genauso wie bei Midi Dateien.

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Mastering – so bringst du deine Musik auf das höchste Level

Das Geheimnis hinter dem Begriff “Mastering”

Nahezu jeder Song wird in der heutigen Zeit vor seiner Veröffentlichung auf Spotify und Co. von einem oder mehreren, ausgebildeten Audio Engineers abgemischt bzw. gemixt und gemastert.
Dabei ist es nicht die Aufgabe eines Audio Engineers, den insgesamten Song zu kreieren. Dafür bist du als Musikproduzent verantwortlich.
Hingegen ist der Audio Engineer zuständig für die technische Aufbereitung deines Songs.
Doch was bedeutet Mastering konkret? Und was passiert dabei mit dem Song?
Jannis Wollenweber ist als Audio / Mastering Engineer tätig und sagt dazu:

“Unter dem Begriff Mastering versteht man die technische Aufbereitung eines Songs, um die Wiedergabe auf allen möglichen Medien zu gewährleisten. Dabei holt man klanglich das Optimum eines Songs heraus, sodass im Mastering der letzte Feinschliff von klanglicher Bearbeitung vorgenommen wird, um den Gesamtsound des Stückes zu veredeln und somit ein perfektes Gesamtergebnis zu erzielen.”

Tipps für einen erfolgreichen Sound

Beim Produzieren eines Songs entstehen oft technische Fehler. Wie du deine Musik auf ein hohes Level bringst, weiß Jannis:

“Grundsätzlich gebe ich dir den Ratschlag, minimalistisch an die Sache heranzugehen. Das heißt, eine Struktur mit einem soliden Fundament aufzubauen, wo jedes Instrument, jeder Sound seine Daseinsberechtigung hat und eine gewisse Rolle übernimmt.
Oft denken viele Produzenten, dass noch diverse Bässe mit rein in den song müssen – oder man kommt auf die Idee, einen Bass Sound 15-mal aus einem Synthesizer zu laiern. Davon rate ich ab.
Wenn du als Produzent nicht weiterkommst, empfehle ich dir, etwas Geld in die Hand zu nehmen und einen Profi zu Rat zu ziehen. Aktuell ist das in der Musikindustrie ein großes Problem, denn viele Leute wollen aus Kostengründen alles selber machen. Und dann kommt es einfach zu Fehlern, die sich durch den gesamten Produktionsprozess durchziehen und erst am Ende auffallen und nicht rückgängig gemacht werden können.
Dementsprechend bin ich ein Freund von klar getrennten Produktionsschritten, sodass jeder dieser Schritte von einer anderen Perosn durchgeführt wird. Investiere lieber in einen Experten, bevor du alle Schritte von der Produktion bis zum Mastering selber in die Hand nimmst und am Ende mit dem Produkt nicht zufrieden bist.”

So wirst du dein eigener Audio Engineer

Natürlich kannst du dich über verschiedene Schulen und Institutionen weiterbilden und deinen Audio Engineer Abschluss machen. Dazu sagt Jannis:

“Das SAE Institute ist eine sehr gute Uni, genauso wie auch das Abbey Road Institute – oder auch die Deutsche Pop etc.
Ich habe meinen Audio Engineer als Fernstudium bei Hofer gemacht.
Informiere dich einfach mal im Internet. Geh mit den verschiedenen Anbietern ins Gespräch, um die Abläufe des Studiums zu klären. Dann kannst du selbst für dich entscheiden, welcher Bereich dir wichtig ist – und dann wird das schon.”

Das Mastering gehört in der Musikbranche neben dem Mixing zu den wichtigsten Bereichen.
Du bist selber Musikproduzent und weißt nicht, wer deinen Song mastern soll? Dann schau doch mal bei

Audio Engineering Hannover

vorbei. Dann steht deinem erfolgreichen Sound nichts mehr im Weg.

Auch ich als Musikproduzent habe all meine bisherigen Tracks von

Jannis Wollenweber

mastern lassen – und bin sehr zufrieden.